Trainingsstunde Remonte – Wie baue ich eine Stunde für ein junges Pferd sinnvoll auf?

Isabells Frage: Ich reite gerade meine haflingerstute an. Nachdem ich sie von baby auf habe, habe ich immer angst, sie zu überfordern. leider wirkt sich das dann aber so aus, dass ich zu nachsichtig mit ihr bin. in der Reitbahn bedeutet das, ich bin nicht energiegeladen genug und lass sie in ihrem schlendrian.

Mir fehlt irgendwie ein konzept zum aufbau einer stunde eines gerade anzureitenden Pferdes. Ich reite viele Bahnfiguren/Übergänge, aber es kommt mir etwas planlos vor. Sie macht alles brav, aber etwas lasch.

Und ich hab fast ein schlechtes gewissen, wenn ich sie mal mit der gerte vorwärtstreibe. Sie wird seit ca. 1 Jahr geritten, davon erst die letzten 2 Monate ca. 3x die Woche Reitbahn (eher weniger), sonst Gelände.

Vielleicht könntest du mir einen Stundenablauf vorschlagen, der mich und Pferd motiviert?

Tuulis Antwort: Nun, liebe Isabell, Du hast es bereits selbst angesprochen: Den Schlendrian durchgegen zu lassen, kann schnell kontraproduktiv werden und man endet dann, dass man sich „einen Wolf treibt“ und das Pferd durch den Reitboden schlurft.

Du schreibst, dass Du dreimal in der Woche in die Reitbahn gehst und sonst ins Gelände. Das ist schon mal prima. Ich werde Dir also hier zwar den Aufbau für die Reitbahnstunden vorschlagen, das heißt aber nicht, dass Du das nicht auch in die Geländeeinheiten übertragen kannst :-)

Noch etwas Grundsätzliches vorweg: Gerade ein junges Pferd solltest Du in kurzen Reprisen arbeiten, um es weder physisch noch emotional zu überfordern. Diese kurzen Reprisen dürfen dann aber durchaus „knackig“, also anspruchsvoll sein:

der_komplette_artikel

Für DressurCoach registrieren

Dieser Inhalt ist nur für registrierte Benutzer bestimmt. Registriere Dich, um auf die gesamte Artikeldatenbank und den monatlichen Videoreport von DressurCoach zugreifen zu können.

Weitere Informationen findest Du hier: Jetzt anmelden (hier klicken)


Login