Seitengänge – Schenkelweichen und Kruppherein beibringen

Claudias Frage: Mein Pferd läßt sich sehr schön um das inner Bein biegen und geht gerne Schulterherein. Vom inneren Bein an den äußeren Zügel reiten geht sehr gut. Das Problem was wir haben, ist das Kruppeherein. Sie nimmt den äußeren Schenkel nicht an, bzw. weiß nicht, dass sie den äußeren Schenkel weichen soll. An der Hand zu lehren ist mir nicht einfach, da ich ziemlich klein für das Pferd bin, d.h. ich kann über sie nicht drüberschauen. Wenn ich sie an der Hand von mir weg biege, bekommen wir höchstens eine Hinterhandwendung hin, sie kreuzt dabei die Vorderbeine, jedoch nicht die Hinterbeine. Wenn ich an der Hand außen stehe, bekomme ich das äußere Hinterbein einfach nicht unter den Schwerunkt, auch nicht mit der Gerte, sie tritt geradeaus nach vorn. Beim Reiten an der Bande bekomme ich die Kruppe auch nicht mit meinem äußeren Schenkel nach innen gebogen.
Sie geht dann mehr und mehr von der Bande ins innere der Bahn. Wenn ich dann den äußeren Zügel entwas mehr annehme, biegt sie sich andersherum und geht wieder ein Schenkelweichen, bzw. Schulterherein. Vieleicht versteht sie es nicht, da ich ziemlich kurze Beine habe.

Hast du noch eine Idee, wie man das äußere Hinterbein nach innen unter den Schwerpunkt bringt?

Tuulis Antwort: Liebe Claudia, Du reißt in Deiner Frage einige Bedenken bzw. stillschweigende Voraussetzungen an, mit denen ich hier vorab aufräumen möchte, bevor ich auf die Details eingehe, wie Du Deinem Pferd das Schenkelweichen und das Kruppherein beibringst:

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