Hilfszügel: Mein Pferd hebt sich beim Reiten heraus und hat Schwierigkeiten, im Rücken loszulassen. Sollte ich Ausbinder einsetzen, um ihm den Weg zu zeigen oder als Reiter besser durch meine Einwirkung dafür sorgen, dass er den Hals fallen lässt – auch wenn ich als Reiter noch nicht so perfekt bin?

Sabine: Mein Wallach hebt sich beim Reiten noch zu weit heraus. Er hat Schwierigkeiten, sich loszulassen und den Rücken herzugeben. Es dauert ziemlich lange, bis er so weit ist. Ungeachtet der möglichen Übungen dazu möchte ich gerne deine Meinung zu Ausbindern in dieser Situation erfahren. Sollten Ausbinder zur Vorwärts-Abwärts-Wegweisung genommen werden, oder sollte ich als Reiter besser durch meine Einwirkung dafür sorgen, auch wenn ich noch nicht so perfekt als Reiter bin?

Tuulis Antwort: Nun, grundsätzlich bin ich der Meinung, dass jeder Reiter lernen sollte, sein Pferd mit reellen Hilfen zu reiten. Aber es ist eben auch ein Weg dahin und hier sind in manchen Fällen Hilfszügel angebracht.

Ein Pferd auszubinden, um ihm den Weg in die Tiefe zu weisen, ist für den Moment in Ordnung, in dem das Pferd erst lernen muss, den Weg zu finden und / oder der Reiter noch nicht so erfahren ist mit seinen Hilfen, dass er es selbst schafft, sein Pferd immer wieder in die korrekte Haltung zu bringen.

Denn, wenn ein Pferd dauerhaft in einer fehlerhaften Haltung läuft, kann das sehr schädlich für seinen gesamten Bewegungsapparat sein sein.

Ob und wie Ausbinder eingesetzt werden sollten, erfährst Du in diesem Artikel:

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