Doppellonge – wie gehe ich am Besten mit ihr um?

Julia fragt: Du weißt ja bereits von Machos und meinen Problemen und dass er jetz erstmal stehen muss um seinen Rückenmuskelentzündung auszuheilen…
Wenn ich dann wieder anfangen darf, würde ich gerne ein bisschen doppellonge mit ihm machen…die Grundbegriffe kennen wir beide und in Sachen langzügel sind wir auch sehr geübt, heißt er kennt zwei Zügel und hat kein Problem wenn ihn longen an der Hinterhand berühren..
Allerdings stelle ich mich etwas ungeschickt an mit zwei longen und ner peitsche auf eine größere Distanz…

Hättest du eventuell ein paar Tipps für mich, um dies besser hinzubekommen? Oder eine kurze videosequenz zum anschauen?

Tuulis Antwort: Liebe Julia, die Doppellonge ist ein prima Mittel, um gerade auch die Rückenmuskulatur zu kräftigen. Man muss jedoch sehr genau überlegen, in welcher Art und weise man sie einsetzt. Wenn man sie, wie es gemeinhin übllich ist, um die Hinterhand laufen lässt und dabei selbst ungeübt ist, holt sich das Pferd unter Umständen bei jedem Galoppsprung einen Ruck ins Maul ab, weil es selbst gegen den Außenzügel, der um die Hinterhand verläuft gegenspringt. Ich halte davon nicht so viel, sondern nutze diese Verschnallung nur, wenn ich mich seitlich hinter dem Pferd befinde, sprich: wenn ich die Doppellonge als Langzügel einsetze, z. B. für Seitengänge oder für Piaffe, Passage und Pirouetten.

Die Variante, die meiner Meinung nach dem Reiten am nächsten kommt, ist die Verschnallung, wie es die alten Meister früher gemacht haben. So habe ich sie von meinem Mentor, Eicke von Veltheim, erlernt:

 

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