Das Kopfkino im Griff: Den Nebel lichten mit klaren positiven Zielbildern!

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„Hoffentlich springt mein Pferd nicht wieder zur Seite…“ oder „Ich krieg die Traversale einfach nicht richtig hin…“ sind typische Gedanken, die gern in den Köpfen von Reitern umhergeistern. Manchmal nehmen wir sie als diffuse Gedanken-Nebel wahr, manchmal sind die im Kopf ablaufenden Filme überraschend klar. In beiden Fällen sind sie Stolpersteine für das, was wir wirklich möchten, den gelassenen Ritt oder die flüssige Traversale. Wer in derart hemmenden Gedanken verharrt, provoziert geradezu, dass sie sich erfüllen, z. B. im Sprung zur Seite oder als misslungene Lektion. Wer es allerdings schafft, den Gedanken-Nebel im Kopf zu lichten und selbst die Regie im Kopfkino zu übernehmen, geht mit großen Schritten Richtung Ziel – und stärkt obendrein die Bindung zu seinem Partner Pferd.

Ob eine nebulöse Vorahnung uns vor dem Ritt beschleicht oder der Film in unserem Kopf wie eine Reality-Show daherkommt, eines ist sicher: Das, was in unserem Inneren vor sich geht, spiegelt sich in unserer Mimik und Gestik wieder, ebenso in unserer Atmung, Stimmlage und unserem Herzschlag. Das Pferd als Meister der Körpersprache wiederum nimmt all diese Signale wahr – auch solche, die uns selbst verborgen bleiben. Anhand unserer Ausstrahlung entscheidet es dann, ob es bei uns Sicherheit findet oder sich besser einen souveräneren Herdenanführer sucht – im Zweifel sich selbst.

Im Klartext bedeutet das: Nur wer sein Kopfkino im Griff hat, kann bei seinem Pferd punkten! Sich auf mentales Training einzulassen, fördert deshalb eine enge Beziehung zum Partner Pferd. Wer allerdings „nur ein bisschen Mentaltraining“ macht, wird auch „nur ein bisschen Ergebnis“ spüren. Es gilt deshalb, die hier vorgestellten Techniken konsequent zu trainieren – und sie dann auch in der Praxis mit dem Pferd anzuwenden. Wer das tut und selbst Regie in seinem Kopf führt, vermag sein Unterbewusstsein nachhaltig auf Zielkurs zu programmieren – das schaltet quasi den Turbo ein in Richtung „persönlicher Erfolg“.

Mit den folgenden mentalen Trainingstechniken gelingt es leicht, unerwünschte Gedanken zu verscheuchen, den diffusen Nebel im Kopf zu lichten und stattdessen klare positive Zielbilder zu etablieren. Für einen besseren Überblick hilft es, das mentale Reiten in drei Stufen einzuteilen:

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